Der diesjährige BayernOnline-Sonderpreis wurde beim gestrigen Empfang der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der IT-Innovationstage München im Kaisersaal der Residenz für die Web 2.0-Plattform des „Clubs der guten Hoffnung“ an ein Team von IBM Deutschland und missio übergeben.
Die Web 2.0-Plattform des „Clubs der guten Hoffnung“ wendet sich sowohl an die Öffentlichkeit als auch an fußballbegeisterte Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren. Der „Club“ wurde vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio in München initiiert und wird von der Bayerischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kultusministerium und evangelischen Trägerwerken unterstützt. IBM Deutschland stellt mit modernen Web-Technologien die Web 2.0 Plattform zur Verfügung.
In seiner Laudatio lobte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, die Synergie, die dieses Projekt freisetze. IT sei niemals Selbstzweck, sondern diene der Entwicklung und Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Web 2.0 Plattform des „Clubs der guten Hoffnung“ zeige in besonderer Weise, dass innovative IT-Maßnahmen auch soziale Projekte in hervorragender Weise unterstützen können.
Mit Hilfe der Web 2.0-Plattform wurden in bayerischen Schulen Fußballturniere organisiert. Die Sieger des bayerischen Schulfußballturniers spielten gegen die Besten aus einem Townshipturnier in Kapstadt, das der missio-Partner Youth Unlimited organisiert hatte. Die Schirmherrschaft für das bayerische Fußballturnier hatten Andreas Ottl, Bayern München und der Torhüter der südafrikanischen Nationalmannschaft, Rowen Fernandez, Arminia Bielefeld, übernommen.
Gleichzeitig bekommen die Schüler/innen Bildungsinhalte über Südafrika vermittelt. Jugendliche können sich auf der Plattform mit Video, Audio, Bildern und Texten darstellen und mit südafrikanischen Schülern chatten. IBM Deutschland will mit der Plattform des „Clubs der guten Hoffnung“ einen Beitrag dazu leisten, neue Webtechnologien sinnvoll im Unterricht einzusetzen.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des offiziellen Empfangs der Bayerischen Staatsregierung für die Kongressteilnehmer der „IT-Innovationstage München“ im Kaisersaal der Münchner Residenz statt.
Während der elften IT Innovationstage stand das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) mit der Frage, wie Unternehmen im Sinne nachhaltiger Entwicklung Verantwortung im sozialen, ethischen und ökologischen Bereich übernehmen können, im Zentrum einer Podiumsdiskussion am 1. Oktober 2009. Der Präsident des Internationalen katholischen Missionswerks missio in München, Pater Eric Englert (osa) stellte dabei die ökumenische Kampagne „Club der guten Hoffnung“ vor.
Die Aktion fördert mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2010 den interkulturellen Dialog zwischen Jugendlichen in Deutschland und Südafrika und unterstützt kirchliche Projekte gegen Jugendgewalt in Südafrika. Neben persönlichen Begegnungen z.B. bei Fußballturnieren und Theaterworkshops können sich Jugendliche aus beiden Ländern auf der Web-Seite des „Clubs“ austauschen.
Pater Englert diskutierte mit Hans-Dieter Huober von IBM Deutschland und Thomas Schiffelmann, Dozent für CSR an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing, über Möglichkeiten und Grenzen von CSR. Die Podiumsdiskussion fand am 01. Oktober 2009 von 12.30 bis 13.00 Uhr im Foyer des elften Münchner IT-Innovationstags auf dem Gelände der TU in Garching statt.
Die IT-InnovationsTage München sind im Jahre 2007 aus dem seit 1997 durchgeführten BayernOnline-Kongress hervorgegangen und sind ein Zusammenschluss von IT-Unternehmen, des BayME – Bayerischen Unternehmensverbandes Metall und Elektro e.V. und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Sie stehen unter der Schirmherrschaft von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.
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